03.10.2009

Schubert Motorsport mit zwei Siegen und weiteren Podestplätzen mit BMW

Einen tollen Erfolg feierte Schubert Motorsport beim 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am 03. Oktober 2009 auf der Nordschleife des Nürburgrings. Neben zwei Siegen holte man noch Platz zwei und drei. Damit fuhren alle vier BMW auf das Podium.

“Besser geht es sicherlich nicht mehr“, erklärte Stefan Wendl von Schubert Motorsport nach dem 4-Stunden-Rennen. „Die Fahrer haben alle ihre Aufgaben hervorragend erfüllt und das macht dann Spaß zu sehen.“

Gleich mit drei BMW 320d und einem BMW M3 GT4 ging die Armada aus Oschersleben an den Start auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Sprintstrecke.
Dabei wurden kleine interne Länderteams mit Team Germany, Team Sweden, Team Norway/Estland und Team USA gebildet.

Spannung beim Qualifying bei den Teams Germany mit Jürgen Dinstühler, Emin Akata, Jörg Viebahn im BMW 320 d (#470) und dem Team Sweden mit Lars Stugemo, Magnus Öhman und Richard Göransson (#460). Viebahn und Göransson unterboten ihre Zeiten gegenseitig und am Ende hatte Viebahn die Pole Position in der VD1T knapp vor dem Schweden gewonnen. Platz drei in der Klasse blieb auch im Hause Schubert. Hier starteten Nils Tronrud, Anders Buchardt und Marko Asmer aus der zweiten Startreihe mit ihrem BMW 320d (#480). In der Klasse SP10 holten sich Michael Auriemma und John Edwards als Team USA Startplatz zwei mit dem BMW M3 GT4.

Bei knapp über 10 Grad und kaltem Wind gingen 181 Autos um 12.00 Uhr auf die Strecke. In der Anfangsphase gab es teamintern ein heißes Duell zwischen Jörg Viebahn und Richard Göransson. Mit dabei auch der Raeder Audi A3 mit Jürgen Wohlfahrt am Steuer. „Das ging hin und her“, so Viebahn, „das hat richtig Spaß gemacht.“

Während das Trio Viebahn/Dinstühler/Akata die insgesamt 26 Runden ohne Probleme bewältigen konnte, hatte der Schweden - BMW 320d nicht so viel Glück. „Wir haben uns an einer Unfallstelle ein Fremdteil im Reifen eingefangen“, so Öhman. Mit schleichendem Plattfuß ging es an die Box zu einem unplanmäßigen Stop. Insgesamt hatte man 9 Minuten Zeit verloren und konnte so keinen höheren Platz auf dem Podium einnehmen. Des einen Leid war somit das Glück des anderen. Tronrud/Buchardt/Asmer holten sich den zweiten Platz auf dem Podest. „Wir sind natürlich sehr happy über P2. Chance auf den Sieg hatten wir nicht aber das war ein tolles Rennen“, so Anders Buchardt. Doch Nils Tronrud konnte auch von Problemen berichten: „Fünf Runden vor Schluß hatte ich auf einmal einen Ausfall der Instrumente und Qualm im Auto. Der Qualm ging vorüber, aber ich hatte schon große Bedenken, ob es reicht. Woran es lag, konnten wir kurz nach dem Rennen noch nicht feststellen.“ Zufrieden war der Lette Marko Asmer. Der offizielle BMW Formel 1-Testpilot feierte sein Debüt auf der Nordschleife: „Eine tolle Erfahrung. Es war super. Ich war aber erst einmal vorsichtig, da so viele Autos nebeneinander auf der Strecke waren und ich das so nicht kannte. Manchmal musste ich zwar kurz überlegen ob es links oder rechts lang ging, aber nach zwei, drei Runden ging es!“

Ebenfalls eine Premiere feierte der US-Amerikaner John Edwards. Der diesjährig Zweitplatzierte der Formula Atlantic bereitete sich die Woche vor dem Rennen schon beim BMW Fahrertraining auf dem Nürburgring vor und kannte die Strecke ganz gut: „Ich hatte viel Spaß und die zwei Stunden gingen rum wie fünf Minuten. Das Auto war vom Team perfekt vorbereitet.“ Zusammen mit John Edwards ging Michael Auriemma im BMW M3 GT4 (#60) an den Start und nach vier Stunden holte man sich den Klassensieg in der SP10. Für Auriemma war es der zweite Klassensieg für Schubert Motorsport nach seinem Erfolg beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring. „Der M3 ist ein sehr schnelles Auto, verlangt aber auch Gewöhnung. Aber es hat alles gut geklappt“, so der New Yorker.

Damit war es ein toller Nachmittag für Schubert Motorsport. Sieg in den Klassen VD1T und SP10 und Platz zwei, bzw. Platz drei noch zusätzlich in der VD1T.

“Erstes Ziel war für uns alle Autos heil ins Ziel zu bringen“, so abschließend nochmals Stefan Wendl. „Wir haben zwar gehofft, das wir auf das Podium fahren können, aber das es ein solcher Erfolg werden würde, darauf konnte man nur hoffen und sicherlich gehört dazu neben der Vorbereitung der Autos auch ein wenig Rennglück.“

Bis zum nächsten Rennen hat man nun 14 Tage Zeit. Am 17. Oktober 2009 wird der vorletzte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgetragen.

 

 
   

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