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VLN: Zweifacher Sieg und dazu noch P2 für
Schubert Motorsport
Überaus erfolgreich begann der Saisonauftakt
der VLN Langstreckenmeisterschaft am 04. April
2009 für das Oscherslebener Team Schubert
Motorsport. Am Ende holte man zwei Klassensiege
und darüber hinaus noch Platz zwei.
Nach langer Winterpause kam pünktlich zum
Start in die neue Saison der Frühling nach
Deutschland. Bei guter Wetterlage und knapp 20
Grad starteten über 170 Fahrzeuge am
Samstagmorgen in das Qualifying. Schubert
Motorsport ging mit drei Fahrzeugen ins Rennen.
In der Klasse SP10 startete das Duo Jörg Müller
und Jochen Übler mit einem BMW M3 GT4. „Dies ist
heute die Premiere für das Auto“, so Teamchef
Torsten Schubert. Geplant ist ein Start bei den
24 Stunden Nürburgring.
In der neu benannten Klasse VD1T setzte
Schubert Motorsport zwei BMW 320 Diesel ein.
Peter Posavac (Essen), Robin Rudholm (Schweden)
und der ex-Tourenwagen Europa- und dreifache
Schwedische Tourenwagenmeister Richard Göransson
(Schweden) teilten sich ein Cockpit. Im zweiten
Diesel, des intern „Schubert Junior Team“
benannten BMW, saßen Jürgen Dinstühler
(Hückeswagen), Emin Akata (Friedrichshafen) und
Andreas Winkler (Stetten).
Beim Qualifying blieb Richard Göransson mit
einer Zeit von 9:01.101 für die 24,369 lange
Kombination von Kurzanbindung und Nordschleife
knapp unter der Rekordrunde von Stian Sorlie aus
dem Vorjahr, holte sich damit aber die Pole
Position. Dahinter das Schwesterauto. Somit
standen beide Schubert BMW 320d in der ersten
Reihe.
Der Start zum 4 Stunden-Rennen erfolgte um
12.00 Uhr. Startfahrer Peter Posavac kam in der
4. Runde in Bedrängnis und musste mit leicht
beschädigtem Auto an die Box. Bei der Reparatur
verlor man sechs Minuten. Stefan Wendl von
Schubert Motorsport: „Die Frontaerodynamik wurde
stark in Mitleidenschaft gezogen. Doch das war
nichts, was Robin und Richard von einer
spektakulären Aufholjagd abhalten würde, aber
wir verloren dadurch viel Zeit.“
Die Führung übernahm derweil das Schubert
Junior Team mit der Startnummer 470 und
verteidigte dann auch bis in die 20. Runde die
Spitze. Erst dann konnte Richard Göransson, mit
einer Reihe von Rekordrunden, wieder vorbeigehen
und gewann die Klasse VD1T mit knappem
Vorsprung. Zum Schluss waren es nur 92 Sekunden
Unterschied bei 4 Stunden oder knapp 610
Kilometern! So war der Jubel bei Posavac,
Göransson und Rudholm groß. Gerade Rudholm
freute sich und überzeugte Teamkollege und Team,
da er zum ersten Mal überhaupt auf der
Nordschleife unterwegs war und überaus schnell
fuhr.
Auch das Trio Dinstühler/Akata und Winkler
war mit der Platzierung und den eigenen
Bestleistungen zufrieden. Emin Akata: „Es hat
heute großen Spaß gemacht und wir haben alle
unsere Leistungen verbessert. Ich bin zum ersten
Mal im BMW 320d gefahren und kam gut zurecht.“
Auch das dritte Team mit BMW Tourenwagen
Weltmeisterschaftspilot Jörg Müller und Jochen
Übler konnte vollauf überzeugen. Bei der
Premiere mit dem BMW M3 GT4 konnte man auf
Anhieb die Klasse SP10 gewinnen. Jörg Müller:
„Wir können mehr wie zufrieden sein. Erstes
Rennen mit einem neuen Auto und wir konnten ohne
Probleme durchfahren und den Klassensieg holen.
Dazu konnten wir einige neue Erkenntnisse
gewinnen.“
Der geplante Start eines vierten Autos musste
man in der Woche vor dem Rennen leider absagen.
Zunächst wurde der für den Start vorgesehene BMW
Z4, für Jörg Viebahn, Stian Sorlie und Marco
Hartung kurzfristig verkauft. Somit wollte man
mit einem BMW 320 Diesel antreten und testete am
Donnerstag noch im Motopark Oschersleben. Leider
gab es dort einen unverschuldeten Unfall, sodass
Jörg Viebahn (Engelskirchen) und Stian Sorlie
(Norwegen) nicht im Team von Schubert Motorsport
starten konnten. Scheid Motorsport half gerne
aus und das Duo konnte dort an den Start gehen.
“Heute können wir sehr zufrieden sein“,
erklärte Teamchef Torsten Schubert am Ende des
Tages. Und Stefan Wendl fügte an: „Dank unserer
Partner Dunlop Reifen, KW Fahrwerke und BBS
Felgen konnten wir über den Winter einige
Detailverbesserungen erreichen, die uns wieder
einen Schritt vorangebracht haben.“ Für die BMW
320d gibt es dazu noch einen neuen Reifentyp von
Dunlop der extrem gut funktioniert, was man
gerade beim letzten Stint von Richard Göransson
gesehen hat.
In 14 Tagen, am 18. April 2009, wird man
versuchen erneut erfolgreich zu sein. Dann
startet auf der Nordschleife der 2. Lauf der VLN
Langstreckenmeisterschaft. (Text: Ralph
Monschauer - motorsport-xl.de)
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