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24h Dubai: Doppelsieg für Schubert Motorsport
bei 24h Dubai
Mit einem Doppelsieg endete die 4. Auflage
der 24 Stunden von Dubai (08. bis 10. Januar
2009) für Schubert Motorsport. Das
Oscherslebener Team gewann mit dem BMW Z4 M
Coupé die Klasse A5 und mit dem BMW 320d die
Klasse D1. Darüberhinaus wurde man mit nur
49,676 Sekunden Gesamtzweiter.
“Ein toller Erfolg für das gesamte Team bei
harten Bedingungen“, so Teamchef Torsten
Schubert nach anstrengenden und sehr spannenden
24 Stunden auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs im
Wüstenemirat.
Mit insgesamt drei Fahrzeugen nahm man das
Abenteuer in Angriff. Der BMW Z4 M Coupé ging
unter der Nennung von „Al Faisal Racing 1“ mit
dem Quartett Claudia Hürtgen, Stian Sorlie,
Prinz Abdulaziz Al Faisal und Paul Spooner in
das Rennen. Auf dem BMW 320d von "Al Faisal
Racing 2" starteten Jörg Viebahn, Prinz Khaled
Al Faisal, Bander Al Esayi und Salman Al Khalifa.
Das dritte Auto, den BMW 120 Diesel pilotierten
der Ukrainer Alexander Gayday und die vier
Russen Mikhail Ukhov, Alexander Zheludov, Alexey
Basov, Igor Storchak als "Tsnumai Racing Team".
Schon beim Zeittraining lief es für zwei der
drei BMW sehr gut und der über 400 PS starke BMW
Z4 M Coupé holte sich die Pole Position der
Klasse A5. Und auch der BMW 120d fuhr die
schnellste Zeit der Klasse D1. Lediglich der BMW
320d hatte leider ein kleines technisches
Problem. Ein verkürztes Quali führte dann dazu,
das man keine Zeit fahren konnten und das Rennen
von hinten aufnehmen musste.
Die Geschichte des Rennens liest sich dann
wie ein Krimi. Nachdem man von Startplatz fünf
der Gesamtwertung mit dem BMW Z4 M Coupé
loslegte, hatte man zwischendurch lange Zeit die
Führung inne und zeigte eine starke Performance
des Teams gegen PS-stärkere Autos. Doch nach 21
gefahrenen Stunden verlor man die auf vier
Runden Vorsprung ausgebaute Führung nach einer
brenzligen Situation mit dem Prinzen am Steuer.
„Ich musste einem Fahrzeug ausweichen und fuhr
in die Auslaufzone von Turn 8. Dabei konnte ich
herumliegenden Trümmerteilen nicht ausweichen.
Am Ende dieser Runde platzte mir dann beim
Anbremsen nach Start-Ziel der Reifen hinten
rechts…“, so Prinz Abdulaziz später. Die
anschließende Reparatur kostete wertvolle Zeit
und machte eine weitere Aufholjagd nötig. Die
Aachenerin Claudia Hürtgen absolvierte den
letzten Turn und fuhr wie entfesselt. Pro Runde
war sie bis zu 12 Sekunden (!) schneller als das
Führungsfahrzeug und holte mehr und mehr auf.
Die Zeitnahme rechnete fieberhaft, doch trotz
aller Anstrengung fehlten am Schluß der 24
Stunden nur 49,676 Sekunden. Hätte das Rennen
ein paar Minuten länger gedauert, dann wäre es
der Sieg gewesen. Aber auch so konnte man mit
dem Gesamtplatz zwei und dem Sieg in der Klasse
A5 zufrieden sein. „Großer Vorteil in der Hitze
waren die Dunlop-Reifen“, so Stefan Wendl von
Schubert Motorsport. „Bei Asphalt-Temperatur en
von 45 Grad konnten wir gerade am Anfang des
Rennens das Tempo ohne Rücksicht auf die Reifen
sehr hoch halten und dadurch viel Zeit
gewinnen.“
Die Erfolgsgeschichte von "Al Faisal Racing
2" war ebenfalls atemberaubend. Mit einer tollen
Aufholjagd, angeführt vom Engelskirchener Jörg
Viebahn, fuhr man mit dem BMW 320d vom letzten
Platz immer weiter vor und gewann zum Schluß mit
deutlichem Vorsprung die Dieselklasse und zeigte
in den 526 Runden einmal mehr die Stärke von
Schubert Motorsport im Bereich der
Dieseltechnologie. Lediglich nach dem 1. Stint
hatte man nach Vibrationen die Kardanwelle
austauschen müssen, ansonsten aber ein
fehlerfreies Rennen gezeigt und kam
schlussendlich bis auf Platz 19 im
Gesamtklassement nach vorne!
Kein Rennglück hatte das Quintett im BMW
120d. Mit einem Ausfall nach Unfall beendeten
sie das Rennen in der Wüste in der 331 Runde
nach knapp 14 Stunden Fahrtzeit. (Text: Ralph
Monschauer - motorsport-xl.de)
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