10.02.2009 Platz 2 im Kart für Schubert Motorsport bei 24h Leipzig

Einen hervorragenden zweiten Platz im Indoor-Kart erzielte das Team Schubert Motorsport bei der 4. Auflage der 24 Stunden von Leipzig. Zum Schluß fehlten nur vier Runden zum ganz großen Triumph.

Schon zum dritten Mal nahm das Oscherslebener Team Schubert Motorsport am Langstreckenrennen im Kartcenter Leipzig-Dölzig teil. Im Vorjahr kam man auf Platz fünf und hatte sich für das Rennen am 07. und 08. Februar 2009 diesmal etwas mehr vorgenommen. „Wir peilen einen Podestplatz an“, erklärte Stefan Wendl, der für das Rennen die Teamleitung übernahm. Mit den Piloten Denny Görsdorf, Fredrik Lestrup, Sebastian Mäder, Pascal Karsten, David Schuster und Thomas Schaller ging man in das Rennen auf der 630 Meter langen Kartbahn, das am Wochenende wieder an die 5.000 Zuschauer anzog. Nach den beiden freien Trainingssitzungen sah man, das man sicherlich eine Topplatzierung erringen konnte, da man im 1. Freien Training die Bestzeit markierte. Und im Qualifying verpasste Denny Görsdorf die Pole Position nur um 0.004 Sekunden!

Nach gutem Start blieb man dann 24 Stunden knapp auf den Fersen vom späteren Sieger „Media Bomb Revival“, die mit einem eingespielten Kart-Team öfters an Langstreckenrennen teilnehmen und einfach einen Tick schneller waren.

Trotzdem lag man phasenweise in der gleichen Runde und nur im Sekundenabstand dahinter. In der Nacht dann die Vorentscheidung, als die Temperaturen fielen und das Siegerteam etwas davonfuhr.

Mit Platz zwei war Stefan Wendl aber sehr zufrieden: „Gratulation an unsere Fahrer. Sie waren der Schlüssel zu diesem erfolgreichen Rennen. Ich denke das vielleicht nur noch das Siegerteam eine ähnlich gleichwertige Fahrerpaarung am Start hatte. Außerdem auch noch vielen Dank an das Mechaniker-Team. Die Jungs haben mit der perfekten Boxenarbeit den Grundstein für den Erfolg gelegt. Daneben haben sie selber noch im Team SMXKT am Rennen teilgenommen und den hervorragenden 13. Platz erreicht.“

Und zum Rennen: „Als die Tore in der Nacht geöffnet wurden, konnten wir nicht mehr auf die Spitze aufholen. Dadurch, das die Temperatur in der Halle durch die frische kalte Luft drastisch abfiel, passte wohl unser gewähltes Setup nicht mehr perfekt. In den Morgenstunden waren wir wieder konkurrenzfähig. Wobei ich damit nur den Vergleich mit den Media Bomb Team nehme. Gegenüber allen anderen haben wir den Vorsprung konstant ausgebaut.“

Zur Veranstaltung: „Kompliment an die Organisation von Sax Racing. Es hat alles gepasst. Vom Catering bis zur Zeitmessung. Und vor allem habe ich das erste 24 Stunden-Rennen überhaupt ohne einen einzigen technischen defekt erlebt..! Kompliment!“ (Text: Ralph Monschauer - motorsport-xl.de)

 

 
   

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