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Schubert
Motorsport wiederholt Siege bei 12 Stunden von
Ungarn
Das Oscherslebener Team
Schubert Motorsport konnte am vergangenen
Samstag, 10. Oktober 2009, den Vorjahreserfolg
bei den 12 Stunden von Ungarn wiederholen. Auf
dem Hungaroring holte man neben dem Gesamtsieg
auch noch den Sieg und Platz zwei in der
Dieselklasse.
“Das war ein fantastisches Rennen und super
Veranstaltung“, so Stefan Wendl von Schubert
Motorsport. „Toll organisiert und für uns
natürlich mit einem hervorragenden Ende.“
Nach dem Sieg bei der 1. Auflage der 12h Ungarn
im Vorjahr startete man auch diesmal mit dem BMW
Z4 M Coupé. Dazu noch mit dem BMW 320d mit dem
man 2008 ebenfalls den Klassensieg und
gleichzeitig noch einen sensationellen vierten
Platz holte. „Wir wollten versuchen die
Ergebnisse annähernd zu wiederholen“, so
nochmals Stefan Wendl. „Uns war aber auch klar,
dass dies nicht einfach werden würde, da die
anderen Teams stark aufgerüstet hatten und 30
Autos an den Start gingen.“
Nach dem Zeittraining war man jedenfalls schon
optimistisch. Das BMW Z4 M Coupé mit den Piloten
Jörg Viebahn (Engelskirchen), Michael Outzen
(Dänemark) und Stian Sorlie (Norwegen) holte
sich die zweitbeste Startzeit und stand somit in
der ersten Reihe.
Beim Start am Samstagmorgen um 10.00 Uhr saß
Jörg Viebahn im Cockpit und konnte sich sofort
in der Spitzengruppe fest setzen. Und auch
Michael Outzen und Stian Sorlie hatte in den
nächsten Stunden keine Probleme. Erst bei
Rennhalbzeit eine Schrecksekunde, als Viebahn
bei einem Überholvorgang von einem Konkurrenten
am linken hinteren Rad getroffen wurde. „Dabei
wurde eine Felge zerstört aber ich konnte mich
noch an den Box schleppen“, so Viebahn später.
Da aber auch die anderen Kontrahenten kleinere
Probleme hatten, konnte das Trio den Speed der
zweiten Rennhälfte kontrollieren und nach 12
Stunden unter großem Jubel des Teams sicher den
Sieg nach Hause fahren. „Das Auto und das Team
waren heute perfekt“, erklärte Stefan Wendl.
„Anders wäre der Sieg bei den deutlich
zahlreicheren und stärkeren Teams nicht möglich
gewesen. Die von Dunlop gestellten Reifen haben
ohne Probleme die harten Beanspruchungen eines
Rennstints standgehalten und machten auch am
Ende schnelle Rundenzeiten möglich.“ Damit
wiederholten Jörg Viebahn und Stian Sorlie ihren
Triumph von 2008.
Und auch mit den beiden BMW Diesel gab es
hervorragende Ergebnisse mit dem Doppelsieg in
der Klasse D2. Dabei kam der BMW 120d vom „BMW
Team Hungary powered by Efficent Dynamics“ mit
den ungarischen Fahrern Lászlò Palik, János Vida,
Gábor Weber und Csaba Walter auf Platz sechs.
Unmittelbar dahinter der BMW 320d von Lars
Stugemo (Schweden), Richard Trange (Schweden)
und Tom Nastasi (USA) auf Rang sieben des
Gesamtklassement.
Der Kampf um den Sieg der Klasse war lange Zeit
völlig offen. Und obwohl der BMW 320d nie in
Führung gehen konnte, betrug der Abstand
zwischen den beiden Schubert BMW
Dieselfahrzeugen bis zur elften Stunde nie mehr
als 55 Sekunden.
Zu Beginn der 12. Stunde war der BMW 320d nach
einem super Stint des Amerikaners Tom Nastasi
bis auf 3,5 Sekunden heran, als es zum
Routinestopp ging. Eine Safety Car Phase genau
zum Zeitpunkt des Routinestopps des BMW 120d
brachte dann die entscheidenden drei Runden
Vorsprung, die knapp 60 Minuten vor dem
Zieleinlauf das Rennen um den Dieselklassen-Sieg
entschied.
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