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Schubert Motorsport mit doppeltem
Start-Ziel-Sieg auf der Nordschleife
Beim 4. Lauf der VLN
Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife
des Nürburgrings trat das Team Schubert
Motorsport am Samstag, 13. Juni 2009, mit zwei
BMW an. Am Ende des Rennens stand dann ein
doppelter Start-Ziel-Sieg auf dem Programm...
Mit dem Rennen bei sommerlichen Bedingungen
wurde die zweite Saisonhälfte der VLN
Langstreckenmeisterschaft eingeläutet. Schubert
Motorsport ging mit den Stammpiloten Jörg
Viebahn (Engelskirchen) und Peter Posavac
(Essen) im BMW M3 GT4 in der Klasse SP10 an den
Start. Im BMW 320d traten in der Klasse VD1T
Emin Akata (Friedrichshafen) und Jürgen
Dinstühler (Hückeswagen) an. Sie wurden
verstärkt durch den Dänen Michael Outzen, der
kurzfristig zum Einsatz kam, da Teamchef Torsten
Schubert absagen musste.
Von Beginn an war es eine klare Angelegenheit
für die Piloten des Oscherslebener Teams. Jörg
Viebahn und Emin Akata absolvierten den Start
jeweils von der Pole Position und konnten sich
auch von ihren Kontrahenten absetzen. „Es war
ein komplikationsloses Rennen mit einem tollen
Auto“, so Jörg Viebahn. „Der BMW M3 GT4 verlangt
eine ganz andere Fahrweise ist aber im
Grenzbereich gut zu beherrschen. Rundum
angenehm...“, vervollständigte er seine Analyse.
Als Führender übergab Viebahn an seinen
Teamkollegen Peter Posavac, der aber schon nach
drei Runden auf Platz 1 an die Box musste, da
die Rennleitung den Lauf nach einem Unfall eines
Porsche unterbrach. Den Restart übernahm erneut
Viebahn, der nochmals auf Platz eins liegend an
Posavac übergab. „Ich konnte dann ohne Druck das
Rennen zu Ende fahren“, erklärte der Essener
abschließend. Erneut zufrieden war man mit der
Abstimmung des BMW und den Dunlop-Reifen: „Wir
hatten sehr hohen mechanischen Grip, das war
schon super“, so nochmals Posavac. Für ihn war
es das bisher PS-stärkste Auto, was er fuhr: „Es
ist ein ganz anderes Fahrverhalten als z.B. mit
dem BMW 320d. Man muss sich daran gewöhnen. Aber
es lief alles klasse und hat großen Spaß
gemacht.“
Auch für das Trio im BMW 320d dürfte es
großen Spaß gemacht haben. Hier konnten Akata,
Dinstühler und Outzen ohne großen Probleme ihr
Rennen absolvieren. Nachdem Akata dem Start
absolvierte, übergab er an Dinstühler, der bis
zum Abbruch noch zwei Runden fuhr. Den Restart
fuhr der Däne Outzen, der sonst in der ADAC GT
Masters unterwegs ist. In Führung liegend
übergab er dann nochmals an Jürgen Dinstühler.
„Das Team hat super professionelle Arbeit
geleistet“, so Outzen. „Wir hatten überhaupt
keine Probleme und es sind fantastische
Teamkollegen. Wir haben uns auf Anhieb gut
verstanden und zusammen den Sieg eingefahren.“
So sah es auch Dinstühler, der von einem
problemlosen Rennen sprach und mit seinem neuen
Teamkollegen diesmal jemand im eigenen Team
hatte, der dem Schubert-BMW bei den 24h
Nürburgring noch unter Druck setzte: „Wir hatten
Outzen noch beim 24 Stunden-Rennen im Nacken und
kämpften gegeneinander um den Gesamtsieg. Schön,
einen so schnellen Fahrer im eigenen Team zu
haben und jetzt gemeinsam zu siegen.“
Bereits in 14 Tagen kann Schubert Motorsport
die Erfolgsserie auf dem Nürburgring weiter
ausbauen. Am 27. Juni 2009 geht es mit dem 5.
Lauf der Meisterschaft weiter.
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