14.06.2009 Schubert Motorsport mit doppeltem Start-Ziel-Sieg auf der Nordschleife

Beim 4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgrings trat das Team Schubert Motorsport am Samstag, 13. Juni 2009, mit zwei BMW an. Am Ende des Rennens stand dann ein doppelter Start-Ziel-Sieg auf dem Programm...

Mit dem Rennen bei sommerlichen Bedingungen wurde die zweite Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft eingeläutet. Schubert Motorsport ging mit den Stammpiloten Jörg Viebahn (Engelskirchen) und Peter Posavac (Essen) im BMW M3 GT4 in der Klasse SP10 an den Start. Im BMW 320d traten in der Klasse VD1T Emin Akata (Friedrichshafen) und Jürgen Dinstühler (Hückeswagen) an. Sie wurden verstärkt durch den Dänen Michael Outzen, der kurzfristig zum Einsatz kam, da Teamchef Torsten Schubert absagen musste.

Von Beginn an war es eine klare Angelegenheit für die Piloten des Oscherslebener Teams. Jörg Viebahn und Emin Akata absolvierten den Start jeweils von der Pole Position und konnten sich auch von ihren Kontrahenten absetzen. „Es war ein komplikationsloses Rennen mit einem tollen Auto“, so Jörg Viebahn. „Der BMW M3 GT4 verlangt eine ganz andere Fahrweise ist aber im Grenzbereich gut zu beherrschen. Rundum angenehm...“, vervollständigte er seine Analyse.

Als Führender übergab Viebahn an seinen Teamkollegen Peter Posavac, der aber schon nach drei Runden auf Platz 1 an die Box musste, da die Rennleitung den Lauf nach einem Unfall eines Porsche unterbrach. Den Restart übernahm erneut Viebahn, der nochmals auf Platz eins liegend an Posavac übergab. „Ich konnte dann ohne Druck das Rennen zu Ende fahren“, erklärte der Essener abschließend. Erneut zufrieden war man mit der Abstimmung des BMW und den Dunlop-Reifen: „Wir hatten sehr hohen mechanischen Grip, das war schon super“, so nochmals Posavac. Für ihn war es das bisher PS-stärkste Auto, was er fuhr: „Es ist ein ganz anderes Fahrverhalten als z.B. mit dem BMW 320d. Man muss sich daran gewöhnen. Aber es lief alles klasse und hat großen Spaß gemacht.“

Auch für das Trio im BMW 320d dürfte es großen Spaß gemacht haben. Hier konnten Akata, Dinstühler und Outzen ohne großen Probleme ihr Rennen absolvieren. Nachdem Akata dem Start absolvierte, übergab er an Dinstühler, der bis zum Abbruch noch zwei Runden fuhr. Den Restart fuhr der Däne Outzen, der sonst in der ADAC GT Masters unterwegs ist. In Führung liegend übergab er dann nochmals an Jürgen Dinstühler. „Das Team hat super professionelle Arbeit geleistet“, so Outzen. „Wir hatten überhaupt keine Probleme und es sind fantastische Teamkollegen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und zusammen den Sieg eingefahren.“

So sah es auch Dinstühler, der von einem problemlosen Rennen sprach und mit seinem neuen Teamkollegen diesmal jemand im eigenen Team hatte, der dem Schubert-BMW bei den 24h Nürburgring noch unter Druck setzte: „Wir hatten Outzen noch beim 24 Stunden-Rennen im Nacken und kämpften gegeneinander um den Gesamtsieg. Schön, einen so schnellen Fahrer im eigenen Team zu haben und jetzt gemeinsam zu siegen.“

Bereits in 14 Tagen kann Schubert Motorsport die Erfolgsserie auf dem Nürburgring weiter ausbauen. Am 27. Juni 2009 geht es mit dem 5. Lauf der Meisterschaft weiter.
 

 
   

<< zurück

 
   

 

Schubert Motors GmbH  |  Schubert Motorsport  |  Am Pfefferbach 23  |  39387 Oschersleben  |  Tel. +49 (0)3949-51 25-0  |  kontakt@schubert-motorsport.de   |  IMPRESSUM