18.04.2009 VLN: Schubert Motorsport erfolgreich mit Andy Priaulx auf Nordschleife

Schwierige Bedingungen herrschten beim 2. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am 18. April 2009 auf der Nürburgring Nordschleife. Das Team Schubert Motorsport ging mit fünf Fahrzeugen in verschiedenen Klassen an den Start...

Wie schon beim letzten Lauf wurden die Schubert-Piloten Jörg Viebahn (Engelskirchen) und Stian Sorlie (N) ins Team Scheid „ausgeliehen“, damit das Duo dort im Hinblick auf die 24 Stunden Nürburgring (23. /24. Mai 2009) Kilometer auf einem leistungsstarken Auto sammelt.

Größtes Interesse rief einmal mehr der neue BMW M3 GT4 hervor, der von Schubert Motorsport eingesetzt wurde. Nach dem Klassensieg beim Saisonauftakt vor 14 Tagen durch Jörg Müller und Jochen Übler ging diesmal das Duo Andy Priaulx (GB) und Marcus Schurig (Sport Auto Sportredakteur) in der Klasse SP10 auf Zeitenjagd. Dieses Quartett wird dann auch bei den 24 Stunden vom Nürburgring an den Start gehen. Zum Klassensieg langte es diesmal nicht, da am Ende der 4 Stunden-Distanz leider 29 Sekunden zum ganz großen Erfolg fehlten. Trotzdem war man im Team sehr zufrieden. Marcus Schurig und auch der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx saßen am Samstag zum ersten Mal im Auto und dafür lief es hervorragend. „Der neu aufgebaute BMW M3 GT4 ist beide 4-Stunden-Rennen ohne Probleme durchgefahren. Alle vier Piloten konnten viel Erfahrung sammeln. Das war für uns am wichtigsten“; so Teamchef Torsten Schubert.

Die Geschichte der drei BMW 320 Diesel in der Klasse VDT1 ist schnell erzählt. Sowohl Peter Posavac (Essen), Lars Stugemo (Schweden) und der ex-Tourenwagen Europa- und dreifache Schwedische Tourenwagenmeister Richard Göransson (Schweden) als auch das Trio Jürgen Dinstühler (Hückeswagen), Emin Akata (Friedrichshafen) und Andreas Winkler (Stetten) mussten frühzeitig aufgeben. Für Michael Auriemma, John Mayes (beide USA) und Nils Tronrud (N) war nach knapp 75 Minuten Feierabend. „Das war natürlich sehr schade, das wir heute so ein Pech hatten. Aber das gehört zum Motorsport bei Regen auf der Nordschleife leider auch dazu“, nahm Teamchef Torsten Schubert die Ausfälle hin.

Umso erfreulicher das Trio in der Klasse SP2. Hier fuhren bekannte Gesichter für Schubert Motorsport, die allesamt ihre Premiere auf der 24,369 Kilometer langen Kombination auf Nordschleife und Nürburgring Sprintstrecke feierten. Schon bei den 24 Stunden von Dubai starteten in den letzten Jahren Prince Khaled Al Faisal, Prince Abdulaziz Al Faisal und der Brite Paul Spooner im Oscherslebener Team und kamen diesmal mit einem perfekt abgestimmten Mini Cooper S auf Platz vier der Klasse. „Alle drei haben einen sehr guten Job gemacht“, gab Torsten Schubert anschließend zu Protokoll, „für die 24h Nürburgring können wir optimistisch sein.“

Den nächsten Einsatz hat Schubert Motorsport nun am 02. Mai 2009 bei der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife vor dem 24 Stunden-Rennen am 23./24. Mai 2009. (Text: Ralph Monschauer - motorsport-xl.de)

 

 
   

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