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Doppelsieg für Schubert Motorsport bei 24
Stunden Nürburgring
Das Oscherslebener Team Schubert Motorsport
konnte bei den diesjährigen 37. ADAC Zurich 24
Stunden Nürburgring (21.-24. Mai 2009) vor
200.000 Fans rund um die Nordschleife einen
Doppelsieg in der Klasse D1T mit den zwei BMW
320d feiern. Einen Podestplatz gab es für den
BMW M3 GT4.
Zum Schluß war es ein tolles Ergebnis für die
Truppe um Teamchef Torsten Schubert, der selber
den zweiten Platz mit seinen Teamkollegen
einfuhr. Gewinnen konnte das
amerikanisch/norwegische Quartett Anders
Buchardt (N), Nils Tronrud (N), Michael Auriemma
(USA) und John Mayes (USA) mit dem BMW 320d
(#140). Zweiter in der Klasse wurden Emin Akata,
Jürgen Dinstühler, Andreas Winkler und Torsten
Schubert (#138), ebenfalls mit BMW 320d.
“Es war das erwartet schwere Rennen“, so
Schubert Motorsport-Organisationsleiter Stefan
Wendl. Dabei hatte die Schubert Crew ihre
Aufgaben mit Bravour bewältigt. Lange Zeit
führte der BMW 320d mit Akata/Dinstühler/Winkler/Schubert
bevor es dann um 2.28 Uhr eine Schadensmeldung
gab. Nach einem Unfall im Streckenabschnitt
„Bergwerk“ verlor man knapp 60 Minuten für die
Reparatur und fiel auf Platz vier zurück. Erst
in der vorletzten Runde holte Emin Akata dann
noch Platz zwei in einer furiosen Fahrt: „Es war
eine problematische Schlussrunde, da ich noch
Platz zwei sichern musste und viele Autos in
langsamer Fahrt schon feierten. Das ging mit
Lichthupe hin und her um zu zeigen, das es hier
noch um etwas geht. Das war schon ein
Erlebnis...!“, so Akata später. Da man kurz vor
Schluß noch hinter dem Schwesternauto auf das
Podest kam, überwog dann die Freude. Aber ohne
den Ausfall hätte man im Gesamtklassement
sicherlich so um die Platz 17 ankommen können!
Kein Rennglück hatte das Quartett Peter
Posavac, Lars Stugemo (S), Marko Hartung und
Paul Spooner (GB) im BMW 320d mit der
Startnummer 139. Mit starken und konstanten
Zeiten fuhr man kontinuierlich auf Platz zwei
und hatte keine großen Probleme, bis es um 2.20
Uhr zur Hiobsbotschaft kam: „Unfall im
Streckenabschnitt Galgenkopf“. Damit musste man
das Rennen beenden und die Hoffnung auf eine
Podiumsplatzierung begraben.
Ebenfalls ausgefallen: Das BMW Z4 M Coupé.
Die Speerspitze des Teams hielt zunächst alle
Versprechungen und die starke Fahrerpaarung
Claudia Hürtgen, Augusto Farfus (BR), Stian
Sorlie (N) und Dirk Müller war immer im Topfeld
zu finden. Von nicht wenigen Experten hörte man
immer wieder von Chancen auf einen Podestplatz.
Und die bestätigte das Quartett dann auch mit
Platz fünf neben etlichen werksunterstützen
Teams oder wesentlich PS-stärkeren Fahrzeugen.
Kurz vor Mitternacht dann aber leider der
Ausfall im Bereich „Hohe Acht“ mit Motorschaden.
„Das Auto lief bis zum Ausfall super“, so
Claudia Hürtgen, „die Dunlop-Reifen hielten über
den Stint hinaus und wir konnten damit jederzeit
angreifen. Platz fünf im Gesamtklassement wäre
möglich gewesen!“
Ebenfalls nicht ganz reibungsfrei lief es
beim BMW M3 GT4. In der Klasse SP10 fuhr man
aber trotz diverser Probleme noch aufs Podium.
Dabei mussten die Fahrer - der dreifache
Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (GB) und
Weltmeisterschaftspilot Jörg Müller teilten sich
das Cockpit mit den zwei schnellen Journalisten
von Sport Auto Jochen Übler und Markus Schurig -
allerdings einige ungeplante Reparaturstopps
einlegen, die einen Klassensieg unmöglich
machten. Dies ist keineswegs ungewöhnlich für
ein derartiges noch sehr junges Rennfahrzeug:
der Projektstart für den BMW M3 GT4 wurde vor
gerade einmal fünf Monaten beschlossen.
Nachdem Jörg Müller den Start absolvierte gab
es einen unverschuldeten Unfall in der
Start-Ziel-Kurve, der eine kurze Reparaturzeit
nötig machte. Doch danach stellte sich bei
Betrachtung der gefahrenen Rundenzeiten schnell
heraus, dass das neue Projekt von BMW absolut
konkurrenzfähig ist und in seiner Klasse die
Benchmark darstellt. „Das Potenzial des neuesten
BMW Motorsport Kundenprojekts in der neu
geschaffenen Klasse für SRO GT4 Fahrzeuge ist
vorhanden. Das haben die Rundenzeiten gezeigt“,
so Stefan Wendl. „Der BMW M3 GT4 kam ins Ziel
und so konnten neue Erkenntnisse gewonnen
werden.“
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