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Schubert Motorsport mit nächstem Doppelsieg
auf der Nordschleife Auch beim 5. Lauf der
VLN Langstreckenmeisterschaft (27. Juni 2009)
auf der Nordschleife des Nürburgrings war das
Team Schubert Motorsport überaus erfolgreich.
Nach dem Doppelsieg beim letzten Lauf konnte man
auch diesmal mit beiden BMW gewinnen.
Wie schon zwei Wochen zuvor ging man erneut
mit zwei BMW an den Start auf der 24,369
Kilometer langen Kombination aus Nürburgring
Nordschleife und Sprintstrecke. Den BMW M3 GT4
pilotierten Jörg Viebahn (Engelskirchen) und
Peter Posavac (Essen) in der Klasse SP10. In der
VD1T bildeten Emin Akata (Friedrichshafen) und
Jürgen Dinstühler (Hückeswagen) ein Team mit dem
BMW 320d.
Die teamintern genannten „Junioren“ von
Schubert Motorsport waren wieder schnell und
konstant unterwegs. Ihre Formkurve zeigt
weiterhin steil nach oben und so konnte man
abermals von der Pole Position aus ins Rennen
gehen. Jürgen Dinstühler saß beim Start im BMW
und konnte sich sofort absetzen und nach zehn
Runden den geplanten Boxenstopp absolvieren.
Sein Teamkollege Emin Akata führt die
Performance von Dinstühler problemlos weiter und
blieb auf Platz 1. „Unsere Zeiten lagen immer
unter 9:30 Minuten und damit konnten wir sehr
zufrieden sein“, so Akata.
Knapp 40 Minuten vor Schluß des
4-Stunden-Rennen musste die Rennleitung dann
aber den Lauf abbrechen. „Ich war auf Höhe von
Adenauer Forst, wo es noch trocken war“,
beschreibt Emin Akata die Situation. „Als ich
dann in Richtung Wippermann kam, wurde der Regen
im heftiger und schnell war die gesamte Strecke
komplett überflutet. Mehr als Tempo 40 war dann
nicht mehr möglich.“
Und da die Sicherheit der Teilnehmer vorgeht,
hatte jeder Verständnis für den Abbruch und für
das Duo Akata/Dinstühler war es ein lupenreiner
Start-Ziel-Sieg. Der dritte Sieg in Folge! „Das
Team hat uns wieder ein super Auto hingestellt
und wir hatten keinerlei Probleme“, so
abschließend Akata.
Auch der BMW M3 GT4 lief wie ein Uhrwerk. Mit
einer Zeit von 9:04.463 Minuten stellte Jörg
Viebahn das Auto auf die Pole Position der
Klasse SP10. Jörg Viebahn spulte routiniert die
ersten Runden beim 49. ADAC
Reinoldus-Langstreckenrennen ab. Sein Partner
Peter Posavac kam mit dem M3 immer besser
zurecht und musste nur einmal einen
vierminütigen Boxenstopp absolvieren. Im Bereich
Kallenhard wurde er in eine Kollision eines
vorausfahrende Porsche verwickelt. Nur mit Glück
und schnellen Reaktionen hat er einen Weg
zwischen Leitplanke und liegen gebliebenen
Porsche gefunden. Obwohl er den Frontalaufprall
verhindern konnte, hatte er noch einen leichten
Kontakt mit den Leitplanken, der ihn in die Box
und zur Reparatur zwang. Der Essener übergab
dann aber später auf Platz 1 liegend an Viebahn.
Und bis zur roten Flagge wegen des Unwetters in
der 25. Runde blieb der Engelskirchener an der
Spitze und gewann somit zum zweiten Mal
hintereinander die Klasse. Wieder war es ein
Start-Ziel-Sieg. „Wir waren super unterwegs. Der
BMW M3 GT4 wird immer besser“, so Posavac zum
Schluß.
Nicht am Rennen teilnehmen konnte das dritte
Auto, der BMW 320d der Schweden Fredrik Lestrup
und Lars Stugemo. Lestrup hatte beim freien
Training am Freitag unter schwierigen
Bedingungen einen Unfall eingangs
Streckenabschnitt Adenauer Forst. Die Reparatur
dauerte die gesamte Nacht an. Am nächsten Morgen
musste dann das Auto nach 1 Runde im Qualifying
auf Grund eines Motorschadens abgestellt werden.
„Der Schaden rührt nach ersten Vermutungen noch
vom Unfall des Vortages. Bei der Reparatur sind
aber keine Anzeichen sichtbar gewesen. Das war
natürlich ärgerlich!“, so Stefan Wendl von
Schubert Motorsport. In drei Wochen gibt es nun
am 18. Juli 2009 das Highlight der diesjährigen
VLN-Saison. Dann steht in der Eifel das
6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen auf dem
Programm.
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