31.10.2009

Klassensieg für Schubert Motorsport beim Finale auf Nordschleife 

Beim Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am 31. Oktober 2009 konnte das Oscherslebener Team Schubert Motorsport nochmals jubeln. Mit einem Klassensieg in der VD1T beendete man die Saison auf der Nordschleife.

Mit drei BMW 320d angetreten, wollte man zum Schluß nochmals auf das Podest. Und das gelang der Crew von Schubert Motorsport dann auch. Das norwegische Trio Nils Tronrud, Anders Buchardt und Andreas Mikkelsen stand zum Schluß ganz oben. „Gerade Mikkelsen war eine schöne Überraschung“, so Stefan Wendl von Schubert Motorsport. Der Rallye-Werkspilot fuhr zum allerersten Mal auf der Nordschleife und ist der Shooting Star der norwegischen und internationalen Rallyeszene. Bereits bei der Rallye Deutschland konnte er einen Sieg einfahren und zeigte, dass er auch auf Asphalt schnell sein kann!

“Ich kannte die Strecke vorher nur von der Playstation“, so Andreas Mikkelsen. „Am Freitag konnte ich dann erstmals vier Runden im BMW 320d fahren und war schon begeistert. Es macht riesigen Spaß und ich komme gerne wieder.“ Am Ende war es dann nicht nur der erste Einsatz, sondern auch direkt der Debütsieg.

Das hoffnungsvoll gestartete Trio Peter Posavac, Jörg Viebahn und Marc Hennerici sah diesmal nicht die Zielflagge. Am Morgen stellte Jörg Viebahn den BMW 320d noch auf die Pole Position der Klasse VD1T mit einer Zeit von 9:04,259 Minuten. Peter Posavac übernahm bei herrlichem Herbstwetter den Start. Nach hartem Kampf um die Spitze wollte er in den nächsten Runde zum Stopp an die Box kommen, als er in Führung liegend in einen Unfall verwickelt wurde. Damit war die Hoffnung auf den Klassensieg dahin, da man das Rennen beenden musste.

Schnell zu Ende war auch der Einsatz vom intern bezeichneten „Junior-Team“ mit den Fahrern Emin Akata, Jürgen Dinstühler und Torsten Schubert. Nachdem man beim morgendlichen Qualifying auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Sprintstrecke noch hinter dem Schwester-Auto von Schubert Motorsport mit einer Zeit von 9:12.253 Minuten auf Platz zwei fuhr, saß Dinstühler zum Start im BMW 320d mit der Startnummer 470. Doch schon kurz nach Rennbeginn dann die Hiobsbotschaft vom Fahrer: „Ich bin über den Curb in den Dreck gekommen und dabei hat sich das Auto gedreht. Der Einschlag war zwar nicht ganz so schlimm aber eine Reparatur nicht mehr möglich.“

Die Bilanz von Schubert Motorsport in der VD1T ist damit fast tadellos. Bis auf den zweiten Lauf konnte man in allen anderen neun Rennen jeweils den Sieg mit den BMW 320d holen! Dazu noch fünf weitere Podestplätze auf der Nordschleife. In der Klasse SP10 trat man achtmal an und holte sieben Siege und einen zweiten Platz mit dem BMW M3 GT4.

 

 
   

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