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Schubert Motorsport siegt mit Need for Speed bei
24h Leipzig
Einen tollen Erfolg verbuchte
Schubert Motorsport bei der fünften Ausgabe der
24 Stunden Leipzig (29. bis 31. Januar 2010) auf
der Indoor-Kartbahn in Leipzig-Dölzig. Im
vierten Anlauf schaffte das Oscherslebener Team
endlich den Sieg der 20 Mannschaften. Es war der
erste Sieg für Schubert Motorsport bei einem 24
Stunden-Rennen.
“Das war unser Ziel, nachdem wir 2009 noch
Zweiter geworden sind“, so Stefan Wendl von
Schubert Motorsport, der selber bei SMXKT ins
Rennen ging.
Nachdem man bisher bei vier Rennen am Start war,
wollte man 2010 ganz oben auf dem Podest stehen.
Dafür hatte man sich gut vorbereitet und mit
Marcel Schlenker und Denny Görsdorf auch zwei
der schnellsten Piloten im Team. Und so
markierte Marcel Schlenker dann in der Nacht
auch die Bestzeit von 51,072 Sekunden. Görsdorf
lag nur ganz knapp dahinter.
Dass man nicht unbedingt die Pole Position
benötigt, um ein Rennen zu gewinnen, hatte Need
for Speed nach dem Zeittraining bewiesen. Von
Platz fünf ging man ins Rennen und lag nach drei
Stunden schon 19 Sekunden hinter dem bis dato
Führenden Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller.
Nach zehn Stunden hatte man dann die Spitze
erreicht. Und zum Schluß nach 24 Stunden lag man
knapp zwei Runden vor dem Zweitplatzierten H&R
HBDL.
“In der Nacht haben wir den Grundstein für den
Erfolg gelegt, als wir uns absetzen konnten“, so
Stefan Wendl, der wieder die Teamleitung
übernahm. Als Fahrer wurden Denny Görsdorf,
Fredrik Lestrup aus Schweden, Marcel Schlenker,
Sebastian Mäder, David Schuster, Thomas Schaller
und Pascal Karsten beim Sieg eingesetzt.
“Das Team hatte eine tolle Leistung gezeigt.
Grundlage war eine perfekte Strategie und wir
kamen ohne Strafen durch. Ganz dickes Lob an den
Veranstalter Sax Racing. Besser geht es nicht
mehr. Die Sodi-Karts waren perfekt vorbereitet
und alles top organisiert“, erklärte nochmals
Stefan Wendl.
Im zweiten Team, SMXKT, Schubert Motorsport
Mechanixs Kart, Team fuhren Mechaniker und
Teamangehörige mit. Quasi als Dankeschön und
auch als Einstimmung für das neue Motorsportjahr
hatte man erneut viel Spaß und tolle Motivation
für ein langes Motorsportjahr. „Hier geht es
nicht um Platzierungen, sondern hauptsächlich um
Spaß. Wir wollten nicht Letzter werden und das
ist uns mit Platz 17 von 20 auch gut gelungen.
Wir sind zufrieden“, gab Teamchef Kay Behrens,
der zusammen mit Frederik Lestrup das Team
leitete zu Protokoll. Fahrer waren hier Henry
Hermann, Kay Behrens, Andreas Schulle, Danny
Meier, Tim Meier, Stefan Wendl, Markus Specht
und John Friberg.
Aber nicht nur im eigenen Team waren die Piloten
von SMXKT im Einsatz. Gleichzeitig halfen sie
auch dem Schwesterteam Need for Speed zum
Triumph, da man dort bei den Boxenstopps half
und immer hilfreich zur Stelle war..
Im nächsten Jahr klebt auf dem Kart von Schubert
Motorsport nun die imageträchtige Nummer 1 und
man versucht als erstes Team überhaupt den Titel
in der „Blauen Hölle von Leipzig“ zu
verteidigen.
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